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agora schriftenreihe 11

Stefan George
Kein Ding sei wo das Wort gebricht [Ln.]
Herausgegeben von Manfred Schlösser

144 Seiten Leinen
ISBN: 978-3-87008-002-7
0,00 € [D] / 0,00 € [AU] / 0,00 sFr


vergriffen

Gedenkbuch für Stefan George mit einer Gedichtauswahl, Interpretationen & Autorenstimmen. In diesem Band wurde versucht, den Dichter einzig aus seinem Werk, das auf die seltsamste Weise verschollen ist, zu verstehen. Noch heute bereiten seine Dichtungen den meisten Lesern Schwierigkeiten. Weder kultische Verehrung noch ideologische Verketzerung gelangen zum Kern des Werkes, bestenfalls fühlen sie sich betroffen von der Ausstrahlkraft der Person. Der Herausgeber erklärt den Dichter aus dem Begriff des Dichterischen. Die folgenden Darstellungen fragen nach dem allgemein gültigen Kunstwerk, das aus der Verwandlung dreier Grunderlebnisse - das Verhältnis zum französischen Symbolismus (Curt von Faber du Faur), die Aneignung der Antike (Hubert Arbogast) und die Begegnung mit dem "Gott" Maximin (Heinz-Winfried Sabais) - erwuchs. Mit der Interpretation des Gedichtes "An baches ranft" (E. W. Junker), einer Analyse der Sprache, schließt der erste Teil.
Eine Auswahl aus dem Werk, Aussagen von Dichtern über den Dichter runden die kritische Würdigung ab. Unter den Stimmen finden sich Beiträge von G. Benn, R. Borchardt, B. Brecht, M. Buber, H. Carossa, A. Gide, A. Goes, F. Gundolf, H. Heissenbüttel, H. v. Hofmannsthai, H. E. Holthusen, K. Krolow, 0. Loerke, R. Musil, R. M. Rilke, R. A. Schröder, K. Wolfskehl und Stefan Zweig.

Rezension
Ein Band, der mehr als Information bietet und dem Phänomen "George" nachspürt. Es ist ein Gewinn, daß das Unternehmen auf einen sachlichen 'Grundton gestimmt ist. Gerade dadurch macht es sich zuin Fürsprecher einer Erscheinung, deren Be¬stimmung innerhalb unserer Literatur auch heute noch schwierig genug ist.
Darmstädter Echo