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erato presse 20

Erich Arendt
entgrenzen
Letzte Gedichte 1980/1981

80 Seiten 24 × 14 cm Kartoniert
ISBN: 978-3-87008-094-5
16,00 € [D] / 16,40 € [AU] / 19,20 sFr



Menge:


Für Erich Arendt kann man den Hölderlinischen Begriff der >Verjüngung< beanspruchen, weil er sich eine immer lebendige Zuwendung zu Menschen, Landschaften, zu künstlerischen und gesellschaftlichen Prozessen erhalten hat, ja sie geradezu sucht. Zurückliegende Phasen eines wechselvollen Lebens, gesehen mit jungen Augen, geben seinen Versen neue Dimensionen. Er schiebt die Grenzen seines persönlichen Daseins immer weiter hinaus, um zu finden, was ich suchte:"Worte/alt wie das Meer/ sterblich/ mit mir. Worte, das Unsagbar/ im Wort" dennoch zur Sprache zu bringen.
Arendts Bildsprache, dem Leser von Buch zu Buch seiner Dichtung vertrauter geworden, bleibt ausdrucksmächtig und neu, schafft Visionen eines magischen Realismus - mit großer Prägnanz der malerischen Details und voll tiefer Bedeutungen. Eine in ihrer Art einmalige Altersdichtung von großer Ehrlichkeit, Radikalität und Schönheit. (Gerhard Wolf)