Suche

 

 

 

 

 

 

 

Druckversion

erato presse 12

Hugo von Hofmannsthal
Brief des Lord Chandos an Francis Bacon / Faksimile (Ln.)
Nachwort von Rudolf Hirsch
Herausgegeben von Manfred Schlösser

72 Seiten • 30,5 × 21,5 cm Leinen
ISBN: 978-3-87008-133-1
48,00 € [D] / 49,30 € [AU] / 85,00 sFr



Menge:


Einer der berühmtesten Texte der beginnenden Moderne zum Problem der Sprachskepsis wird hier erstmals in einer Faksimileausgabe nach der lange als verloren geglaubten, erst 1968 in der Wiener Nationalbibliothek wieder aufgefundenen Handschrift aus dem Jahr 1902 vorgelegt.
Die hier vorgelegte einzige Handschrift einer der berühmtesten Prosatexte Hofmannsthals hat der Agora Verlag bereits 1975 als 2ten Erato-Druck in einer vom Doyen der HofmannsthalKenner und -Forscher, Rudolf Hirsch besorgten einmaligen Auflage als Kassette herausgebracht. Die damalige Einzelblatt-Edition strebte eine weitgehende Identität im Druckbild, Format und in der Papierqualität mit dem Original an, die bei der erneuten Veröffentlichung aus technischen Gründen, aber auch um die Einmaligkeit der bibliophilen Ausgabe nicht in Frage zu stellen, nicht gesucht ist. Der Anlass des Neudruckes ist die hundertste Wiederkehr der Tage, an denen, am 18. und 19. Oktober 1902 in der Berliner Tageszeitung »Der Tag« der Text Ein Brief erstmals erschienen ist.
Inzwischen hat er Literaturgeschichte geschrieben, jede Menge Fachliteratur dazu ist erschienen, darunter die wichtigste von H. Stefan Schultz (von Rudolf Hirsch in seiner 6. Anmerkung erwähnt) sowie Karl Pestalozzis Nachweis der Zeitgenössischen Rezeption des Chandos-Briefes (in: K. Pestalozzi/ M. Stern, Basler Hofmannsthal-Beiträge, Würzburg 1991, S.3-27).