Suche

 

 

 

 

 

 

 

Druckversion

Stefan George

Stefan George (Büdesheim/Bingen1868-1933 Minusio/Locarno): bedeutender Dichter des Symbolismus und Jugendstils. Sohn eines Weingutbesitzers.
In den Jahren 1888/89 reiste er durch Westeuropa und kommt in Paris mit Vertretern des Symbolismus zusammen.
1889-1891 besuchte er Vorlesungen in Philosophie, Romanistik, Anglistik, Germanistik und Kunstgeschichte an der Berliner Universität.
1890 erscheint sein erster Gedichtband "Hymnen".
Beginn der engen Freundschaft zu KARL WOLFSKEHL (s. dort). 1891 beginnt er mit verschiedenen Übersetzungen von Werken berühmter Autoren wie Dante Alighieri (1265-1321) und William Shakespeare (1564-1616) sowie von zahlreichen französischen Dichtern.
Während seiner gesamten Schaffenszeit übersetzt er fremdsprachige Werke, wobei er auf den genauen Wortlaut zugunsten einer freien Interpretation verzichtet.
1892 wird er Mitherausgeber der "Blätter für die Kunst", die bis 1919 unregelmäßig in zwölf Folgen erscheinen. Mit diesen Blättern möchte George seine ästhetische Haltung einer "kunst für die kunst" einem begrenzten Publikum vermitteln. Um 1919 kurze, aber intensive Freundschaft mit Hugo von Hofmannsthal in Wien.
Der sogenannte George-Kreis entsteht als ein "loses Bündnis" junger Lyriker um George. Dieser geistige anspruchsvolle Zusammenschluss etabliertes sich zu einem intellektuellen Kreis. Der Kreis übte eine starke Wirkungen auf die Geisteswissenschaften in Deutschland aus. Der Zyklus "Das Jahr der Seele" (1897) wird zum bedeutendsten Werk seiner ersten Schaffensperiode und bringt ihm eine große Anerkennung. 1907 Mit dem Zyklus "Der siebente Ring" wird ein Wandel vollzogen von Leben und Werk.


Weiterführende Links:
• Kein Ding sei wo das Wort gebricht [Br.]
• Kein Ding sei wo das Wort gebricht [Ln.]