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Walter A. Berendsohn

Walter A. Berendsohn wurde 1884 geboren uns starb 1984.
Er war Professor für deutsche Literatur in Hamburg und wurde 1933 von den Nazis mit seiner Familie aus Hamburg vertrieben. Berendsohn emigrierte zunächste nach Dänemark und lebte ab 1943 in Schweden im Exil.
Berendsohn wurde nach 1945 nicht von seinen germanistischen Kollegen nach Hamburg zurückberufen. Im schwedischen Exil veröffentlichte er Abhandlungen über Lichtenberg, Goethe, Thomas Mann, Martin Andersen Nexö und vor allem über Strindberg, wofür er mehrere Stipendien erhielt.
Ihm wurde für seine Verdienste um die Einrichtung der Stockholmer Koordinationsstelle zur Erforschung der deutschsprachigen Exil-Lieratur, als deren Nestor er bezeichnet werden darf, die Ehrendoktorwürde der Stockholmer Universität verliehen.
Auf seine Initiativen hin erhielten Nelly Sachs den Literaturnobelpreis und Willy Brandt den Friedensnobelpreis. Kommentierte Werkauszüge und Dokumente sowie werk- und personenbezogene Abhandlungen erinnern an ein ungewöhnliches Leben. Berendsohn starb 1984.


Weiterführende Links:
• Nelly Sachs
• Nelly Sachs / [Ln.]