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James Whitehead

Der im Süden der Vereinigten Staaten, in St. Louis 1936 geborene James Whithehead verbrachte seine Jugend auf einer Farm in Mississippi. Nach Studien an der Vanderbilt University und an der Universität von Iowa wurde er als Professor für Englisch an die Universität von Fayetteville/ Arkansas berufen. Er gehört zu der Generation jener amerikanischen Autoren, die in Robert Penn Warren ihren »Meister« sieht, weniger von der raffinierten Kunst Ginsbergs, Ferlinghettis, William Carlos Williams u. a. beeinflußt wurde. Wer die Eigentümlichkeit der amerikanischen Literatur eines O'Connor, Tennessee Williams oder William Faulkner ein wenig kennt, erinnert sich an den Stolz, an religiösen Fanatismus oder an Aberglauben, der kennt die harte Wortkargheit neben farbigem Dialekt, der weiß von grotesken Bizarrerien und stiller Verhaltenheit im Benehmen der dort lebenden Bewohner zu berichten. Whitehead ist darin ganz der Sohn seiner Landschaft. Er verbindet die widersprüchlichsten Züge in seinen Gedichten miteinander. Für seinen ersten größeren, erstmals in deutscher übertragung vorgelegten Gedichtband Domains erhielt er 1966 ein Robert Frost Fellowship. Die Zeitschrift »Life« brachte 1971 eine längere Würdigung seines Werkes, das er mit einem weiteren Gedichtband und dem 1971 erschienenen Roman Joiner fortsetzte.


Weiterführende Links:
• Domains
• Domains [Ln.]