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Werner Kraft

Werner Kraft wurde 1896 in Braunschweig geboren. 1901 zog die Familie nach Hannover. Bereits 1914 veröffentlichte er erste Rezensionen der Werke Rudolf Borchardts und Stefan Georges in der Zeitschrift "Die Aktion".
Nach Studien in Berlin, Freiburg und Hamburg in den Fächern Deutsch, Französisch, Philosophie promovierte Kraft 1925 in Frankfurt mit der Arbeit "Die Päpstin Johanna in der deutschen Literatur". 1927 wurde er Bibliotheksrat in der "Vormals Königlichen und Provinzial-Bibliothek" in Hannover (heute Landesbibliothek).
1933 wurde er als Jude aus dem Dienst entlassen und emigrierte mit seiner Familie 1934 nach Jerusalem, wo er bis zu seinem Tode im Jahre 1991 lebte. Dort betätigte er sich als Schriftsteller. Werner Kraft pflegte Kontakt mit vielen bedeutenden Autoren seiner Zeit u.a. mit Walter Benjamin, Gerhard Scholem, Martin Buber, Else Lasker Schüler, Bertolt Brecht, Elias Canetti, Erich Fried u.a.
Für sein Gesamtwerk erhielt Kraft 1966 den Literaturpreis der Bayerischen Akademie der schönen Künste. 1971 erhielt er den Sigmund Freud Preis der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung und 1975 den Ehrendoktor der ALbert-Ludwig-Universität in Freiburg.


Weiterführende Links:
• Der Chandos-Brief und andere Aufsätze über Hugo von Hofmannsthal