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Hannes Böhringer

Hannes Böhringer wurde 1948 im Rheinland geboren. Studium der Philosophie, Kunstgeschichte, Soziologie und Geschichte an der Universität von Münster und später Heidelberg.
Böhringer lebt in Berlin und lehrt Philosophie an der Hochschule für Bildende Künste in Braunschweig. Gastprofessuren in Paris, Budapest und Madison. Hannes Böhringer versucht, philosophisches mit künstlerische gestaltendem Denken unmittelbar zu verbinden. Titel wie "Auf dem Rücken Amerikas. Eine Mythologie der neuen Welt im Western und Gangsterfilm", " Begriffsfelder. Von der Philosophie zur Kunst", "Auf der Suche nach Einfachheit. Eine Poetik" kennzeichnen seine Intentionen, "Das Einfache ist schwer, womöglich das Schwerste überhaupt.
Was aber schwer ist, das ist nicht leicht. Gehört zur Einfachheit nicht auch Leichtigkeit? Das Einfache ist immer in Gefahr, zu einfach zu sein oder im Schweren und Schwierigen zu verschwinden." (Hannes Böhringer). Die Neue Zürcher Zeitung urteilte über das letzte im Merve-Verlag Berlin erschienene Buch: "Zwar fällt dem Autor das Einfache nicht «einfach» zu; er sucht nach ihm und muss sich überdies mit einiger Anstrengung vom «Etwas» lossagen. Einige dieser durchaus «einfach» gehaltenen und aneinander gereihten Sätze muten bekannt an; sie erinnern an Konzepte der arte povera , an die Übungen der minimalen Ästhetik. Dennoch versteht es Böhringer, dem Einfachen eine Geschichte zu geben: Schon der Barock hat das «presque rien» gekannt, und auch das gewisse Etwas, das «je-ne-sais-quoi», wird in der nämlichen Zeit geboren. Obwohl fast nichts, kann das gewisse Etwas die grössten Wirkungen haben – «wäre die Nase der Kleopatra kürzer, das Gesicht der Welt wäre anders» (Pascal).


Weiterführende Links:
• Bernhard Groethuysen [Br.]
• Bernhard Groethuysen [Ln.]