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Rolf von Hoerschelmann

Rolf von Hoerschelmann (1885-1947), Sohn des klassischen Philologen der Universität Dorpat Heinrich von H. , kam 1902 nach München, wo er Anschluß an den Kreis der künstlerischen Mitarbeiter des Simplizissimus" und der "Jugend" sowie der literarischen Salons von Karl Wolfskehl und Alexander von Bernus fand.
Beeinflußt vom literarischen Jugendstil eines Oscar Wilde, Thomas Mann, des Georgekreises wie von den zeitgenössischen Künstlern Beardsley, Kubin, Preetorius fand er sehr bald seinen eigenen Ausdrucksstil in zart lyrischen Scherenschnitten und Schattenrissen von hoher künstlerischer Qualität. seine impressionistisch empfundenen Zeichnungen sind in den besten Beispielen durchaus denen eines Alastair, Preetorius, Thylmen oder Karl Walser vergleichbar.
Vor allem bewies er seine ursprüngliche Begabung als Illustrator und Buchgestalter in seinen zahlreichen Arbeiten für die Verlage: Dreiländer, Drei Masken, S. Fischer, Jaffe, u.a.
An ein vorgefertigtes Papiertheater erinnert sich der 1885 geborene Münchner Maler Rolf von Hoerschelmann: Große gesellschaftliche Ereignisse aber waren die Aufführungen des Puppentheaters, die, vom Vater inszeniert, einer zahlreichen Zuhörerschaft den "Robinson Crusoe", den "Freischütz" oder gar "Die Räuber" vermittelten.
"Das schwarze Bilderbuch" entstand in den Monaten Jan./Feb. 1911 aus einer sehr engen Verbindung mit dem Dichter Alexander von Bernus.


Weiterführende Links:
• Das schwarze Bilderbuch