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Gerhard Marcks

Gerhard Marcks, 1889 in Berlin geboren, widmet sich auf Anregung Richard Scheibes schon sehr früh der Bildhauerei. Aus dem ersten Weltkrieg als Schwerverletzter heimgekehrt, erhält er 1918 eine Berufung durch Bruno Paul an die Kunstgewerbeschule Berlin, 1919 holt ihn Walter Gropius an das Bauhaus nach Weimar. 1925-1933 Professor, ab 1930 stellvertretender Direktor der Kunstgewerbeschule Burg Giebichenstein/Halle. 1944 verliert er durch Zerstörung seines Ateliers in Berlin seine Gesamten Arbeiten. 1946-50 Professor an der Landeskunstschule Hamburg, seit 1950 lebte er als freischaffender Künstler in Köln. 1971 Einrichtung eines Gerhard-Marcks-Museums in Bremen. Marcks starb 1981.
Neben Ernst Barlach, Georg Kolbe und Wilhelm Lehmbruck gehört Marcks zu den wichtigsten deutschen Bildhauern des 20. Jahrhunderts. Es entstehen figürliche Skulpturen in denen Marcks die klassische Formsache mit der modernen verschmelzt und einen eigene Stil herausarbeitete.
Schon zu Lebzeiten, 1971, hat Bremen ihm ein Museum gewidmet, das Gerhard-Marcks-Haus. Hier wird sein reicher Nachlass aufbewahrt: 400 Skulpturen, 12.000 Handzeichnungen und über 1000 Blätter Druckgraphik.


Weiterführende Links:
• Kleiner Tiergarten